Yoga ist ein uralter Weg der Bewusstheitsschulung, der eine über 100 Jahre alte Tradition in Indien hat und im 20. Jahrhundert wieder in die westliche Welt gekommen ist. Die Ursprünge des Yoga sind unklar, viele Autoren betonen die indoarische Herkunft, können aber Zeit und Ort der Quelle nicht genau bestimmen. Yoga ist auf jeden Fall älter als der Hinduismus oder Buddhismus und an kein bestimmtes Glaubenssystem gebunden.

Bei uns im Westen wird vor allem Hatha-Yoga geübt, obwohl Hatha-Yoga ein körperlicher Übungsweg ist, wirkt er über den physischen Körper in den geistig-seelischen Bereich hinein. Hatha-Yoga fördert eine feine Selbstwahrnehmung, innere Entspanntheit und eine bewusste und tiefe Atmung. Hatha-Yoga besteht aus speziellen Körperübungen, die "Asanas" genannt werden, aus Atemübungen, die man "Pranayama" nennt, sowie aus einer Tiefenentspannung, die "Yoga Nidra" genannt wird.

Die Asanas werden sowohl dynamisch als auch statisch geübt und fördern unsere Gesundheit, v.a. durch innere Massage der Organe sowie Dehnung und Streckung der Wirbelsäule. Sie fördern Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Koordinationsvermögen, regen den Stoffwechsel an und harmonisieren den Energiefluss.

Pranayama-Übungen lassen uns den Atem als Träger von Lebenskraft bewusst werden. Wir bekommen einen tiefen, gleichmäßigen Atem und damit auch innere Entspanntheit.
Die Tiefenentspannung bewirkt Ausgeglichenheit und damit Freude und Zuversicht im Alltag. Hatha-Yoga hilft uns den Alltag in Harmonie mit unserem Körper besser zu bewältigen und mit mehr Energie und Leichtigkeit durchs Leben zu gehen!